Kinder erleben Glauben beim Bible Kids Day

Es ist ganz still im großen Saal und rund 1500 Kinder schauen gespannt auf die Leinwand. Sie tauchen in die Geschichte des Propheten Elisa und seines Dieners ein.


Die beiden scheinen in einer ausweglosen Lage – das Heer der Syrer hat sie umzingelt. Und der Knecht bekommt Angst.

Doch dann betet Elisa, dass Gott seinem Knecht die Augen öffnet. Plötzlich wird sichtbar, was ihm vorher verborgen war: ein gewaltiges Heer feuriger Wagen, das sie schützt.

Mit einem eindrücklichen Film über Elisa beginnt der Bible Kids Day im Rahmen der Osterkonferenz – und führt die Kinder mitten hinein in die Welt der biblischen Glaubenshelden.

Das Kindertreffen bei der Osterkonferenz stand unter dem Motto „Glaube“.

Der Glaube, von dem der Kindergottesdienst handelt, ist heute so aktuell wie damals: Genau wie Elisas Knecht können die Kinder wählen, an Gott und sein Wort zu glauben und dieselbe Sicherheit und Gewissheit erleben, dass Gott mit ihnen ist und sie beschützt.

Eine Welt wie zu Elisas Zeiten

Nach dem Kindergottesdienst tauchen die Kinder selbst in die Geschichte ein – mitten hinein in die Stadt Dothan, die mit viel Aufwand nachgestaltet wurde.

Nach dem Kindertreffen durften die Kinder selbst in die Geschichte eintauchen und die Stadt Dotan erkunden.

An insgesamt zehn Stationen können die Kinder aktiv werden: Sie probieren sich im Bogenschießen, meistern einen Hindernislauf oder tauchen in das bunte Markttreiben der damaligen Zeit ein. Dort begegnen sie Tieren, erkunden interaktiv Elisas Haus und Garten, lösen Quizfragen oder stärken sich mit leckerem Essen.

– „Unser Ziel ist es, den Kindern eine echte Erlebniswelt zu bieten, in die sie eintauchen können – damit sie die biblischen Geschichten nicht nur hören, sondern ein Stück weit selbst erleben“, erklärt Judith Opitz aus Deutschland, die im Projektteam mitarbeitet.

Gezielte und engagierte Kinderarbeit

Ein solcher Tag entsteht nicht nebenbei. Seit Januar plante ein Team den Bible Kids Day und testete die Stationen. Bei der Durchführung selbst sind rund 130 Ehrenamtliche im Einsatz.

An zehn verschiedenen Stationen konnten die Kinder Bogenschießen und einen Hindernisparcours ausprobieren und das Marktleben kennenlernen.
Die Kinder erkunden Elisas Haus und Garten, lösen Aufgaben oder begegnen echten Tieren.

Erlebnisse, die bleiben sollen

In der „Stadt Dothan“ herrscht derweil lebhaftes Treiben und die Kinder haben offensichtlich Spaß, die verschiedenen Stationen zu entdecken. „Am besten gefallen hat mir der Parcours, den man mit verbundenen Augen laufen musste“, erzählt die 7-jährige Leni.

In der „Stadt Dotan“ herrscht reges Treiben, während die Kinder die Stationen erkunden.

Nachdem sie mehrere Stationen gemeistert und ihre Laufkarte fünf Stempel hat, darf sie sich an der Prämienstation eine Belohnung und ein Malbuch – passend zum Film – abholen.

„Wir hoffen, dass die Kinder heute viele schöne Erlebnisse mitnehmen“, so Judith Opitz, „und damit verbunden den Glauben, dass Gott da ist und hilft – auch dann, wenn wir es nicht sehen oder verstehen können.“