Heimgang Arild Tombre  

Unser innig geliebter Bruder Arild Tombre durfte zu seinem Vater gehen. Er ging am Samstag, dem 7. März 2026, heim in die himmlischen Wohnungen, während bei der Schwesternkonferenz in Brunstad das letzte Lied gesungen wurde.


Bald wird er kommen, Wird in der Wolke nahn, 
Und dann bricht für Jesu Braut ein neuer Morgen an.  
Denk, welche Freude es dann wird für jeden sein,  
Der in das himmlische Jerusalem zieht ein! 

Wege des Herrn 81

Er war erst neun Jahre alt, als er sich entschied, Jesus nachzufolgen, und wurde bereits in jungen Jahren ein treuer Mitarbeiter im Dienst seines Herrn und Meisters.

Ende der 1950er-Jahre war er aktiv an der Phase beteiligt, in der sich die Gemeinde in viele Länder Europas ausbreitete. 1963 zog er nach Frankreich und half dort bei den ersten bescheidenen Anfängen der Gemeinde. Dort lebte er über 50 Jahre. Zusammen mit seiner lieben Mirjam, die er 1961 heiratete, wurde ihr Leben wie ein Weizenkorn, das in die Erde fällt. Sie arbeiteten unermüdlich mit einer Seele nach der anderen und trugen reichlich Frucht. Ja, in vielen Ländern, sowohl in Europa als auch auf anderen Kontinenten, wurde er zu einem Hirten und einem, der die Gemeinde baute und ein solides Fundament legte, indem er den Glaubensgeschwistern Gottes Wort gab und das lebenskräftige Evangelium verkündigte, das der Grundpfeiler seines eigenen Lebens war. 

Arild Tombre wurde ein langes Leben geschenkt – im Mai dieses Jahres wäre er 94 Jahre alt geworden. Bis seine Gesundheit vor einigen Jahren nachließ, war er aktiv in der Arbeit im In- und Ausland tätig und diente mit Gottes Wort sowie mit Ermahnungen und Worten der Weisheit aus dem reichen Schatz, den sein gottesfürchtiges Leben ihm gegeben hatte.

Wir erinnern uns gut an seinen gesegneten Dienst bei Versammlungen und Konferenzen – daran, wie er Gottes Wort so klar und eindrücklich vermittelte, dass es sich tief in unser Gedächtnis einprägte. Über viele Jahre schrieb er auch die Berichte von unseren Konferenzen und brachte mit großer Klarheit hervor, was der Geist der Gemeinde sagen wollte. Gleichzeitig war er ein einfacher und freundlicher Mann mit einem guten Humor – ein lebendiges Beispiel dafür, dass geistlich zu sein bedeutet, natürlich zu sein. 

Brudergrüße
Kåre J. Smith