Wir setzen uns dafür ein, dass diejenigen, die spüren, dass sie eine himmlische Berufung haben, das Evangelium von der Erlösung in Jesus Christus hören können. „Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten“, sagte Jesus zu seinen Jüngern (Joh. 14,15). Paulus griff dies auf, und er schrieb an Timotheus davon, das Gebot unbefleckt und untadelig zu bewahren; ja, er gebot ihm dies mit großem Ernst:
„Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute Bekenntnis, dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus,“ (1. Tim. 6,13-14).
Weiter wird Timotheus ermahnt, zu bewahren, was ihm anvertraut war, und wir wissen, dass die Apostel oft unter Einsatz ihres Lebens für den Glauben kämpfen mussten, der ihnen übergeben worden war. Nach nur wenigen Jahrhunderten war das Christentum ein Stein in einem politischen Spiel und ein Mittel zu Macht und Ansehen.
Gottes Wort als Fels
Wenn das so ist, geht die Kraft im Wort Gottes verloren, und das Gebot ist nicht mehr deutlich und klar. Dennoch hat es im Laufe der Zeiten Menschen gegeben, die sich der Mehrheit entgegenstellten und dafür kämpften, das Gebot unbefleckt und untadelig zu bewahren.

Dies ist eine Arbeit, die wir weiterführen möchten. Es liegt mir am Herzen, dass wir Gemeinden bauen, in denen Gottes Wort der Fels ist. Wir wollen das Gebot unbefleckt und untadelig bewahren und das unverfälschte Evangelium vom Jüngerleben und von der Heiligung verkündigen. Dies ist der Gedanke, der unsere Gottesdienste, Konferenzen und digitale Produktionen prägt.
Herr, wer bist du? – Das Thema für die Jugendlichen an Ostern
Das Thema, mit dem wir uns im Vorfeld des Ostercamps für die Jugendlichen beschäftigten, war: ‚Herr, wer bist du?‘“ Damit die nächste Generation Jesu Gebote kennenlernt, muss sie auch sein Leben und Wirken als Mensch kennenlernen. Er kam aus dem Geschlecht Davids und lebte ein vollkommenes Leben im Gehorsam gegenüber Gott, in denselben Versuchungen und Prüfungen, denen Menschen begegnen.

Jesus ist unser Erretter und Versöhner, aber auch unser Vorläufer und unser Vorbild. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und ruft uns dazu auf, in seinen Fußstapfen nachzufolgen. Jugendliche zu sehen, die ein aufrichtiges Leben mit Christus führen, die das Bedürfnis haben, zu Versammlungen und Konferenzen zusammenzukommen, und die in der Arbeit mit Kindern und jüngeren Jugendlichen mitwirken, erfüllt mich mit großer Freude und Zuversicht für die Zukunft.
Wir können ein neues Leben bekommen
Man kann ein scheinbar „vorbildliches“ christliches Leben führen und nach dem Gesetz gerecht sein. Es sieht gut aus, soweit Menschen sehen können; aber es ist etwas ganz anderes, in unserem inwendigen Menschen verwandelt zu werden. Wir können neue Gedanken, einen neuen Sinn, ja ein neues Leben bekommen. Im Römerbrief schreibt Paulus:
„Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Röm. 12,2)
Er schreibt weiter in demselben Kapitel, dass wir uns nicht vom Bösen überwinden lassen sollen, sondern wir sollen das Böse mit Gutem überwinden. Um dazu befähigt zu werden, müssen wir unsere Mängel erkennen und einen neuen Sinn bekommen – Christi Sinn – der sich danach sehnt, Jesus gleichgestaltet zu werden. Das wird etwas ganz Neues, was auch in unserer Umgebung bemerkt wird.

Neue Audio- und Videoaufnahmen von mehreren Liedern
Durch mehr als 100 Jahre hindurch ist das Liederbuch „Wege des Herrn“ eine Quelle der Ermutigung, des Trostes und des Ansporns für diejenigen gewesen, die ein Jüngerleben führen wollen. Auch wenn viele der Lieder und Melodien alt sind, ist ihr Inhalt lebendig und wertvoll, sodass es uns wichtig ist, ihn weiterzutragen.
Daher haben wir über die Stiftung „Skjulte Skatters forlag“ damit begonnen, neue Audio- und Videoaufnahmen von mehreren dieser Lieder zu produzieren. Ich glaube, dass viele etwas zum Nachdenken bekommen werden, wenn sie diese hören und sehen. Und vielleicht wird dadurch bei weiteren Menschen der Glaube geweckt – bei solchen, die sich danach sehnen, Anteil an einem tieferen Leben mit Jesus Christus zu bekommen.
Vielen Dank an alle, die in der Gemeinde dienen
Herzlichen Dank an euch alle, die ihr euch im Dienst für Gott zur Verfügung stellt und die Gemeinde dort baut, wo ihr seid. Vielen Dank an alle, die Älteren und Kranken Fürsorge erweisen, vielen Dank an alle, die Zeit und Kraft darauf verwenden, es für Kinder und Jugendliche schön zu machen, und vielen Dank an euch alle, die ihr für die Arbeit betet!
Im Namen der Geistlichen Leitung
Kåre J. Smith
Der Text ist dem Jahresbericht 2025 entnommen / Foto: Ehrenamtliche für BCC